REX - Rechnergestützte Extruderauslegung
Derzeit stehen in REX folgende Berechnungsmöglichkeiten zur Verfügung:
- Druck- und Durchsatzberechnung
- Aufschmelzberechnung
- Temperaturverlaufsberechnung
- Berechnung der Leistungsaufnahme
- Berechnung der Verweilzeiten
- Berechnung des Einrieselverhaltens
- Mischkennzahlberechnung
Bild 1: Grafische Benutzeroberfläche
In Bild 2 ist der Berechnungsablauf, nach welchem REX vorgeht, dargestellt. Man erkennt, dass die zentralen Elemente einer Simulation die Druck-Durchsatz-, die Aufschmelz- und die Temperaturberechnung sind. Ausgehend von diesen Berechnungen können alle anderen wesentlichen Größen zur Beurteilung und Optimierung der Schneckenkonfiguration berechnet werden.

Bild 2: Berechnungsablauf
Die Ergebnisse der Simulationsrechnungen können grafisch in Form von Diagrammen als auch tabellarisch ausgegeben werden. Die grafische Ausgabe ist so gestaltet, dass der Verlauf einer Größe über der Schneckenlänge dargestellt wird. Durch diese Art der Auftragung wird es möglich, einzelne Schneckenzonen zu beurteilen. Basierend auf diesen Erkenntnissen können dann ggf. einfache Modifikationen am Schneckendesign vorgenommen werden. In Bild 3 und Bild 4 sind beispielhaft der Druckverlauf bzw. der Aufschmelzverlauf einer solchen Simulationsrechnung dargestellt.
Bild 3: Druckverlauf über der Schneckenlänge
Bild 4: Aufschmelzverlauf (Feststoffbreite, Schmelzanteil)
Weitere Programmfunktionen
Neben der eigentlichen Berechnung bietet REX weitere Programmfunktionen, die den Anwender bei der Optimierung unterstützen sollen.
So ist es möglich, eigene Funktionen in Form von benutzerdefinierten Funktionen berechnen zu lassen. Hier können von REX intern berechnete Werte benutzt werden, um eigene firmenspezifische Kennwerte zu ermitteln. Dies erleichtert die Berechnung dieser Werte dahingehend, dass z. B. die Materialkennwerte immer für den jeweiligen Zustand im Prozess gewählt werden. Als weitere Hilfe beinhaltet REX ein Scale-Up-Modul. Dies erlaubt dem Benutzer z. B. die Übertragung von auf kleinen Laborextrudern ermittelten Prozessen auf eine Produktionsanlage größerer Bauart.
Als weitere Funktion bietet REX ein Tool zur statistischen Versuchsplanung (DoE). Hiermit können die relevanten Zielgrößen und Einflussgrößen definiert werden. Je nach Wahl des statistischen Modells wird dann automatisch die Matrix für den reduzierten Versuchsplan erstellt und jeder Betriebspunkt errechnet. Der Zusammenhang der Ergebnisse wird dann mit einem Regressionsmodell beschrieben. Dies erlaubt dem Benutzer eine grafische Auswertung des Ergebnisses und eine einfache Ermittlung des optimalen Betriebspunktes für das betrachtete Schneckenkonzept.
Technische DetailsUnterstützte Zylinderbauformen:
- Glattrohrzylinder, Glattrohrzylinder mit Einzugshilfen, Entgasungszylinder, Nutbuchse
Unterstützte Schneckenzonen:
- Einzugs-, Kompressions-, Metering-, Dekompressions-, Barriere-, Wave-, PIN-Zone
- konisches -, Maddock-, Tröster-, Wendel-, zylindrisches Scherteil
- Kreuzloch-, Rauten-, Zahnscheibenmischteil
Wenn Sie Fragen zu REX haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Tobias Hallmann.
Demo
Anhänge
