PAM - Paderborner Materialdatenbank
Bei den marktüblichen Datenbanken muss auf bestehende Daten zurückgegriffen werden ohne die Möglichkeit neue Daten hinzuzufügen oder eigene Daten auszuwerten. Mit PAM können dagegen Materialdatensätze erstellt, ausgewertet und verglichen werden.
Features von PAM im Überblick
- Verwaltung von Materialdaten
- Import und Export von Material- und Mischungsdaten
- Import von Messwerten oder Eingabe von Hand
- Auswertung von Messdaten über verschiedene Regressionsfunktionen
- Suchen und Vergleichen verschiedener Polymere
Alle zu einem Material zugehörigen Kennwerte, wie thermodynamische Daten, Dichte, rheologische Daten usw. werden in PAM unter den entsprechenden Oberpunkten verwaltet.

Bild 1a: Allgemeine Materialdaten

Bild 1b: Thermodynamische Materialdaten

Bild 2: Viskositätskurve
Mit PAM können nicht nur Daten verwaltet werden, sondern sie können auch in Hinblick auf z. B. eine Simulationsrechnung ausgewertet werden. PAM ist in der Lage, eine Regression auf Basis einer vorhandenen Messreihe durchzuführen, und so z. B. die Carreaukoeffizienten einer Viskositätskurve zu ermitteln (siehe Bild 2).
Import und ExportMaterialdaten und Messreihen können entweder von Hand eingegeben oder z. B. aus PSI, REX, SIGMA, PaDiCAD oder Microsoft Excel importiert werden. Die in PAM eingegebenen und bearbeiteten Materialdaten können allerdings nicht nur importiert, sondern auch exportiert werden und so beispielsweise den Simulationsprogrammen PSI, REX und SIGMA zur Verfügung gestellt werden.
Innerhalb der Datenbank kann unter Verwendung verschiedener Vorgaben, wie bestimmten Materialtypen oder bestimmten Nullviskositäten, nach Materialen gesucht werden, die diese Kriterien erfüllen (Bild 3).

Bild 3: Durchsuchen der Datenbank
Mit PAM ist es möglich, bis zu fünf verschiedene Datensätze zu vergleichen. Dies kann sowohl tabellarisch (siehe Bild 4) als auch graphisch (siehe Bild 5) erfolgen.

Bild 4: Tabellarischer Vergleich von Materialdaten verschiedener Polymere

Bild 5: Vergleich der Viskositätskurven verschiedener Polypropylene (PP) bei einer Temperatur von 200°C
