REX/ PSI Anwendertreffen im Institut für Kunststofftechnik

Aktuelle Programm-Versionen der Softwaretools REX und PSI wurden vorgestellt

REX 10 und PSI 8 sind die aktuellen Versionen der Simulationsprogramme zur verfahrenstechnischen Auslegung von Einschneckenmaschinen in der Kunststoffverarbeitung. Am 26. März fand das jährliche Anwendertreffen am KTP statt, bei dem alle Anwender über die neuen Möglichkeiten der aktualisierten Programme informiert wurden.

REX (Rechnergestützte Extruderauslegung) ist die Variante zur Extruderauslegung, PSI (Paderborner Spritzgießsimulation) die Variante zur Auslegung von Spritzgießplastifiziereinheiten. Ziel der Softwareprogramme ist die theoretische Beurteilung des Maschinenverhaltens. So können nicht nur die Zylinder- und die Schneckenkonfiguration, sondern auch die Verfahrensparameter optimiert werden.

REX/PSI ist ein Gemeinschaftsforschungsprojekt des KTP und der Industrie. In Kooperation mit den beteiligten Projektpartnern, bestehend aus einem Konsortium von Kunststoffverarbeitern, Maschinen- und Rohstoffherstellern, werden die Softwareprogramme ständig weiterentwickelt.

Beim diesjährigen Anwendertreffen waren Firmen-Vertreter von Arenz GmbH, BASF SE, Oerlikon Barmag, Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bayer Material Science AG, Engel Austria GmbH, ETA Kunststofftechnologie GmbH, Krauss Maffei Technologies GmbH, Lindauer Dornier GmbH, Troester GmbH & Co. KG und Windmöller & Hölscher KG anwesend.

Die Softwaretools wurden vor knapp 20 Jahren von Prof. Dr.-Ing. Helmut Potente ins Leben gerufen und über die Jahre hinweg an die aktuellsten Forschungsergebnisse angepasst. Dabei ist der softwaretechnische Entwurf zur Umsetzung neuer Berechnungsmodelle ein wichtiger Aspekt, der interdisziplinär mit Maschinenbauingenieuren und Informatikern realisiert wird. Seit 2007 ist Prof.-Ing. Dr. Volker Schöppner für die Weiterentwicklung der Simulationsprogramme verantwortlich.

 

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