Juli 2008: SIGMA Anwendertreffen im Institut für Kunststofftechnik

SIGMA, Simulation gleichdrehender Doppelschneckenmaschinen, geht in die siebte Runde

SIGMA 7.0 ist die siebte Version des Simulationsprogramms für gleichdrehende Doppelschneckenmaschinen. Sie ermöglicht die verfahrenstechnische Auslegung und Optimierung von Doppelschneckenextrudern in der Kunststoffverarbeitung. Ziel des Softwareprogramms ist es, die theoretische Beurteilung des Maschinenverhaltens zu ermöglichen und so eine Optimierung von Zylinder- und Schneckenkonfiguration als auch der Verfahrensparameter durchführen zu können.



SIGMA wurde vor knapp 15 Jahren von Prof. Dr.-Ing. Helmut Potente ins Leben gerufen und über die Jahre hinweg an aktuellste Forschungsergebnisse angepasst. Dabei ist der softwaretechnische Entwurf zur Umsetzung neuer Berechnungsmodelle ein wichtiger Aspekt, der interdisziplinär mit Maschinenbau-Ingenieuren und Informatikern realisiert wird. Seit 2007 ist Prof.-Ing. Dr. Volker Schöppner für die Weiterentwicklung der Simulationsprogramme verantwortlich.


SIGMA ist ein Kooperationsprojekt des KTP und der Industrie, wobei nicht nur europäische sondern auch asiatische Unternehmen (Indien, Japan) in dem Firmenkonsortium sind. Anfang Juli 2008 fand das alljährliche Anwendertreffen am KTP statt, bei dem die aktuellen Versionen vorgestellt wurden. Die Anwender wurden während des Seminars durch Vorträge und persönliche Gespräche über die neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten der Programme informiert.


Anwesend waren Firmen-Vertreter von BASF SE, Coperion Werner & Pfleiderer , Krauss Maffei Berstorff GmbH, Pirelli Tyre und Reifenhäuser GmbH & Co. Maschinenfabrik.





 

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