Juni 2008: Schülerbesuch aus Meschede im KTP, zukünftige Verfahrensmechaniker können sich auch Studium der Kunststofftechnik vorstellen
„Ich habe hier studiert und mich immer sauwohl gefühlt“
Sagt Lehrer Martin Winter (42) und weiß, wovon er spricht. Schließlich hat er am KTP gelernt, was Maschinenbauer wissen müssen und dort auch als SHK (studentische Hilfskraft) gearbeitet. Jetzt ist er Lehrer am Berufskolleg in Meschede. So gesehen war sein Besuch mit der Berufskolleg-Klasse ein Heimspiel für den Bürener. Mit seinen Schülern, allesamt Absolventen der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, wandelte er auf alten Pfaden.
Jörg Toenne (26), einer der Kolleg-Schüler, ist froh, dass er die anstrengenden Prüfungen bald hinter sich und sogar schon einen Anstellungsvertrag in der Tasche hat: „Ich kann bei der Firma, bei der ich gelernt habe, bleiben. Das ist für mich derzeit perfekt.“ Dass es auch andere Optionen gibt, erzählt KTPler Dipl.-Ing. Karsten Anger. „Ich habe erst eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und parallel dazu an der Fachhochschule in Krefeld studiert. Es führen immer mehrere Wege zum Traumjob.“ Und für alle, die sich für ein Studium am KTP interessieren, hat er diesen wichtigen Tipp parat: „Das Studium ist einfach eine herrliche Zeit. Hier wird nicht nur gelernt. Hier wird auch gefeiert, hier werden wichtige Kontakte geknüpft und hier wird dafür gesorgt, dass alle Studis das Rüstzeug bekommen, um nach dem Bachelor oder dem Master direkt durchzustarten. In was auch immer: Wissenschaftliche Laufbahn oder Karriere in der Industrie.“



