Winter School 2008 - Computer aided engineering (CAE) beim Spritzgießen

Die Kosten eines Spritzgießwerkzeugs können schnell sechsstellige Summen erreichen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über die Folgen der Werkzeugkonstruktion zu machen. Mit der Simulationstechnik kann man Konstruktionen analysieren und so im Vorfeld prüfen, an welchen Stellen beispielsweise Lufteinschlüsse, Oberflächenfehler, Verzug oder Faserorientierungen zum Problem werden könnten.




br/>Um den Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen die Bedeutung der Simulation und der Werkzeugauslegung zu veranschaulichen, fand vom 25. Februar 2008 bis zum 29. Februar 2008 am Institut für Kunststofftechnik (KTP) das Blockseminar „Winter School: CAE beim Spritzgießen“ statt. In dieser Blockveranstaltung bekamen die Studierenden einen Einblick in die Theorie der Simulationsverfahren, in den Laboren des KTP wurden die für die Simulation benötigten rheologischen und thermodynamischen Daten ermittelt. Eine Füllstudie an einer Spritzgießmaschine zeigte die Grundlagen der Füllbildmethode praxisnah auf.

Neben der Einführung in die am Institut für Kunststofftechnik entwickelte Spritzgießsimulationssoftware „PSI“ (Paderborner Spritzgießsimulation) war ein Highlight der Veranstaltung eine zweitägige Einführung in die Spritzgießsimulation „Moldex3D“, deren Schwerpunkt die Werkzeuggestaltung ist.

Gemeinsam mit Dr. Reinhard Haag von der Aachener Firma Simpatec hatten die Studierenden an den PCs im Rechnerraum des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (IMT) die Möglichkeit, für verschiedene Bauteile die Füllung der Kavität zu simulieren und so die Auswirkung von Parameteränderungen auf die Bauteilqualität zu beobachten.




 

Bildergalerie